, der Entwurf zum Arbeitszeitrecht ist keine Reform, sondern eine vertane Gelegenheit ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌
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für uns Arbeitgeber ist die Modernisierung des Arbeitszeitrechts der Lackmustest für Tatkraft – das schrieben wir im Oktober 2025 an dieser Stelle. Nun liegt der Entwurf des Bundesarbeitsministeriums zum Arbeitszeitgesetz vor. Das Ergebnis ist mehr als ernüchternd: Statt eines Aufbruchs erleben wir einen Rückfall in alte Regulierungsmuster. Die Arbeitswelt hat sich längst verändert. Wir müssen weg von Pauschalisierungen und überkommenem Schwarz-Weiß-Denken. Nein, wir sind nicht alle Dachdecker. Orts- und zeitflexibles Arbeiten gehört für viele Beschäftigte und Unternehmen heute zum Alltag. Viele Mitarbeitende fordern von ihren Arbeitgebern mehr Flexibilität, Stichwort #Vereinbarkeit. Ein modernes Arbeitszeitrecht müsste diesem #NeuenNormal Rechnung tragen und betriebliche Lösungen ermöglichen. 
 
Genau das leistet der Entwurf nicht. Und auch wenn er intern noch nicht abgestimmt sein sollte: Die versprochene Orientierung an einer Wochenarbeitszeit bleibt praktisch unerreichbar, weil sie an enge Voraussetzungen geknüpft wird. Zugleich droht die vorgesehene umfassende Arbeitszeiterfassung die Vertrauensarbeitszeit auszuhöhlen. Arbeitsschutz und Flexibilität sind kein Widerspruch. Unternehmen brauchen Spielräume, um gemeinsam mit ihren Beschäftigten passgenaue Lösungen zu gestalten. Wer stattdessen auf starre Vorgaben setzt, verpasst die Chance, das Arbeitszeitrecht fit für die Zukunft zu machen. Der vorliegende Entwurf ist deshalb keine Reform, sondern eine vertane Gelegenheit.
Herzlichst Ihr  
Christian Kleff,  
Hauptgeschäftsführer

18. Bocholter Personalforum: Was HR vom Sport lernen kann 

 
Talente finden, Teams entwickeln, unter Druck richtige Entscheidungen treffen: Mehr als 80 Personalverantwortliche und Führungskräfte lauschten beim Personalforum den Impulsen zu Führung, Recruiting, KI und GenZ. Das Interview mit Martina Voss-Tecklenburg zeigte, wie wichtig Vertrauen, Teamgeist und eine starke Unternehmenskultur sind. >> MEHR

Auszeichnung des Duisburger Bündnisses für Vereinbarkeit 

 
Das Duisburger Bündnis für Vereinbarkeit hat 15 Unternehmen und Institutionen für vorbildliche, lebensphasenorientierte Personalpolitik ausgezeichnet. Im HAUS DER UNTERNEHMER wurden vielfältige Ansätze vorgestellt – von flexiblen Arbeitszeitmodellen über Teilzeit in Führung bis hin zu Unterstützungsangeboten in privaten Belastungssituationen. >> MEHR

WiDU vor Ort 

 
Bei der Besichtigung der A40-Rheinbrücke Neuenkamp stellte DEGES das seit 2017 laufende Neubauprojekt vor. 2028 soll das zweite Bauwerk fertig sein, dann vierspurig in beide Richtungen. Dank frühem Akzeptanzmanagement gab es kaum Klagen. Künftig werden über 130.000 Autos und Lkws pro Tag über die Brücke rollen. >> MEHR

WiDU: Rutkat neue stellv. Vorsitzende 

 
Die Mitglieder von Wirtschaft für Duisburg haben Anja Rutkat, Commerz Direktservice GmbH, zur stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gewählt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung stellte Michael Buchholz, Geschäftsführer von Nerra, die Linie für Duisburgs Projekte vor: Wedau-Nord und Duisburger Dünen sollen unter städtischer Steuerung realistisch entwickelt werden. >> MEHR

Renten-Vorschläge 

 
Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw, bewertet die Vorschläge der Renten-Kommission als richtige Weichenstellungen, aber nicht ambitioniert genug. Es fehlten kurzfristige Entlastungen, zugleich stiegen zusätzliche Belastungen durch Kapitalmodell und Minijobs. >> MEHR

Regionalplan Ruhr läuft weiter  

 
Trotz des Urteils des OVG Münster bleibt der Regionalplan Ruhr laut Business Metropole Ruhr zunächst wirksam, bis die Entscheidung rechtskräftig wird. Selbst danach würden Regionalpläne voraussichtlich weitergelten. Daher seien Gewerbegebietsentwicklungen wohl nicht gefährdet. >> MEHR

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Flender, Bocholt| Flender-Wohltätigkeitsturnier lockt mit tollem Programm >> MEHR
Lebenshilfe NRW| NRW-Sozialminister Laumann besucht Mahnwache 
 
DRK, Mülheim an der Ruhr| DRK-Wasserwacht motiviert kleine und große Wasserratten 
 
contec, Bochum | Relevanz im KI-Zeitalter: Neues Buch gibt als Zukunftskompass Orientierung  
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Damit Industrie Zukunft hat!  
 

Wir unterstützen die Kampagne unserer Dachorganisation, dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall: www.damit-industrie-zukunft-hat.de

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Am 15. Oktober findet die 9. Internationale Matchingmesse an der Westfälischen Hochschule in Bocholt statt. Jetzt als Unternehmen anmelden! Fokus: Abschlussarbeiten, Praktika, Werkstudentenstellen und Berufseinstieg. >> MEHR

Note 3,1 für Mülheim 

Unternehmen bewerten den Standort Mülheim in einer IHK-Umfrage – im Bild Präsident Gerd Kleemeyer – mit der Gesamtnote 3,1. Besonders kritisch: hohe kommunale Kosten und lange Planungs- und Genehmi-gungsverfahren. >> MEHR

Babyboomer 

Bis 2036 erreichen weit mehr Babyboomer das Rentenalter, als junge Menschen ins Erwerbsalter nachrücken. Am Ende fehlt ein Potenzial von mehr als vier Millionen Arbeitskräften, zeigt eine neue IW-Studie. >> MEHR

Impressum

Unternehmerverbandsgruppe e.V. | 
VR 3886 AG Duisburg 
HAUS DER UNTERNEHMER GmbH | 
Registernummer: HRB 20941  
Steuer-Nr.: 109/5926/0604
Herausgeber |  
Christian Kleff, Hauptgeschäftsführer 
Chefredaktion |  
Jennifer Middelkamp, Pressesprecherin
Düsseldorfer Landstraße 7 | 47249 Duisburg | 0203 99367-0 | info@unternehmerverband.org 
 
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