, der Entwurf zum Arbeitszeitrecht ist keine Reform, sondern eine vertane Gelegenheit
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für uns Arbeitgeber ist die Modernisierung des Arbeitszeitrechts der Lackmustest für Tatkraft – das schrieben wir im Oktober 2025 an dieser Stelle. Nun liegt der Entwurf des Bundesarbeitsministeriums zum Arbeitszeitgesetz vor. Das Ergebnis ist mehr als ernüchternd: Statt eines Aufbruchs erleben wir einen Rückfall in alte Regulierungsmuster. Die Arbeitswelt hat sich längst verändert. Wir müssen weg von Pauschalisierungen und überkommenem Schwarz-Weiß-Denken. Nein, wir sind nicht alle Dachdecker. Orts- und zeitflexibles Arbeiten gehört für viele Beschäftigte und Unternehmen heute zum Alltag. Viele Mitarbeitende fordern von ihren Arbeitgebern mehr Flexibilität, Stichwort #Vereinbarkeit. Ein modernes Arbeitszeitrecht müsste diesem #NeuenNormal Rechnung tragen und betriebliche Lösungen ermöglichen.
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| Genau das leistet der Entwurf nicht. Und auch wenn er intern noch nicht abgestimmt sein sollte: Die versprochene Orientierung an einer Wochenarbeitszeit bleibt praktisch unerreichbar, weil sie an enge Voraussetzungen geknüpft wird. Zugleich droht die vorgesehene umfassende Arbeitszeiterfassung die Vertrauensarbeitszeit auszuhöhlen. Arbeitsschutz und Flexibilität sind kein Widerspruch. Unternehmen brauchen Spielräume, um gemeinsam mit ihren Beschäftigten passgenaue Lösungen zu gestalten. Wer stattdessen auf starre Vorgaben setzt, verpasst die Chance, das Arbeitszeitrecht fit für die Zukunft zu machen. Der vorliegende Entwurf ist deshalb keine Reform, sondern eine vertane Gelegenheit. | | | |
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Herzlichst Ihr
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Christian Kleff,
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| Hauptgeschäftsführer | | | | | | | |
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18. Bocholter Personalforum: Was HR vom Sport lernen kann
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| Talente finden, Teams entwickeln, unter Druck richtige Entscheidungen treffen: Mehr als 80 Personalverantwortliche und Führungskräfte lauschten beim Personalforum den Impulsen zu Führung, Recruiting, KI und GenZ. Das Interview mit Martina Voss-Tecklenburg zeigte, wie wichtig Vertrauen, Teamgeist und eine starke Unternehmenskultur sind. >> MEHR | | | |
Auszeichnung des Duisburger Bündnisses für Vereinbarkeit
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| Das Duisburger Bündnis für Vereinbarkeit hat 15 Unternehmen und Institutionen für vorbildliche, lebensphasenorientierte Personalpolitik ausgezeichnet. Im HAUS DER UNTERNEHMER wurden vielfältige Ansätze vorgestellt – von flexiblen Arbeitszeitmodellen über Teilzeit in Führung bis hin zu Unterstützungsangeboten in privaten Belastungssituationen. >> MEHR | | | | | | | |
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WiDU vor Ort
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| Bei der Besichtigung der A40-Rheinbrücke Neuenkamp stellte DEGES das seit 2017 laufende Neubauprojekt vor. 2028 soll das zweite Bauwerk fertig sein, dann vierspurig in beide Richtungen. Dank frühem Akzeptanzmanagement gab es kaum Klagen. Künftig werden über 130.000 Autos und Lkws pro Tag über die Brücke rollen. >> MEHR | | | |
WiDU: Rutkat neue stellv. Vorsitzende
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| Die Mitglieder von Wirtschaft für Duisburg haben Anja Rutkat, Commerz Direktservice GmbH, zur stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gewählt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung stellte Michael Buchholz, Geschäftsführer von Nerra, die Linie für Duisburgs Projekte vor: Wedau-Nord und Duisburger Dünen sollen unter städtischer Steuerung realistisch entwickelt werden. >> MEHR | | | | | | | |
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Renten-Vorschläge
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| Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer von unternehmer nrw, bewertet die Vorschläge der Renten-Kommission als richtige Weichenstellungen, aber nicht ambitioniert genug. Es fehlten kurzfristige Entlastungen, zugleich stiegen zusätzliche Belastungen durch Kapitalmodell und Minijobs. >> MEHR | | | |
Regionalplan Ruhr läuft weiter
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| Trotz des Urteils des OVG Münster bleibt der Regionalplan Ruhr laut Business Metropole Ruhr zunächst wirksam, bis die Entscheidung rechtskräftig wird. Selbst danach würden Regionalpläne voraussichtlich weitergelten. Daher seien Gewerbegebietsentwicklungen wohl nicht gefährdet. >> MEHR | | | |
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9. JUL
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16. JUL
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Unternehmertag mit Verabschiedung von Wolfgang Schmitz
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24. SEP
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Business Break Mülheim
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Note 3,1 für Mülheim
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Babyboomer
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| Bis 2036 erreichen weit mehr Babyboomer das Rentenalter, als junge Menschen ins Erwerbsalter nachrücken. Am Ende fehlt ein Potenzial von mehr als vier Millionen Arbeitskräften, zeigt eine neue IW-Studie. >> MEHR | | | | | | | |
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Herausgeber | Christian Kleff, Hauptgeschäftsführer Chefredaktion | Jennifer Middelkamp, Pressesprecherin | | | |
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